Kann man Gott beweisen?

Shownotes

Immanuel Kant meinte: Die klassischen philosophischen Argumente für die Existenz Gottes sind nicht haltbar. Der habilitierte Philosoph und Journalist Sebastian Ostritsch sagt im COMMUNIO-Podcast "Communicatio": Diese "kantische Dogma" wirkt bis heute fort, auch in der katholischen Theologie – es muss aber hinterfragt werden. Kant spielt auch in katholischen Reformdebatten eine Rolle, etwa wenn in ethischen Fragen auf die Bedeutung von Autonomie und Selbstbestimmung verwiesen wird. Doch die Rezeption von Kants Moralphilosophie ist einseitig, meint Ostritsch. Im Gespräch mit COMMUNIO-Redaktionsleiter Benjamin Leven schlägt der Philosoph vor, sich auf eine andere Denktradition zurückzubesinnen.

Kommentare (1)

K.O.

Leider wurde ziemlich wenig konkret über das Thema geredet. Es gibg hpts.um Kant und nicht um Gottesbeweise. Schade. An sich war es interessant. Bis auf den Teil, dass Homosexualität falsch wäre aufgrund natürlicher Ordnung. So hab ichs zumindest verstanden. Das isn sehr schwaches Argument. Kann man easy umdrehen. Es gibt genug Zeug, das in der Natur geschieht und trotzdem falsch ist. Krebs ist auch natürlich. Man muss von außen sagen, dass Krebs nicht gut ist, weil es zerstört. Aber gabs schon fast immer. Genauso muss man heute von außen an Themen wie Sexualität herantreten und sich fragen, was eigentlich wirklich schädlich ist und was nicht und diese Frage so lange wie möglich offen halten - bis die Ergebnisse klarer werden. Ne andere Möglichkeit gibt es nicht. Man kan nicht sagen dass es irgendwelche grundlegenden Gesetze gibt, obwohl man absolut keinen Plan davon hat. Wenn man weiß, dass Gott ist, weiß man immer noch nicht, was Gott ist. Genauso demütig sollten wir an Themen der Sexualität und andere gehen.

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