Hat Gott Humor?
Im Zentrum des Christentums steht eine ernste Szene: Die Passion des Gottessohnes am Kreuz. Doch das Kreuz bedeutet Erlösung – und die Erlösten lachen. Der Podcast zum aktuellen Heft von COMMUNIO.
Im Zentrum des Christentums steht eine ernste Szene: Die Passion des Gottessohnes am Kreuz. Doch das Kreuz bedeutet Erlösung – und die Erlösten lachen. Der Podcast zum aktuellen Heft von COMMUNIO.
Der Berliner Dramaturg und Publizist Bernd Stegemann zweifelt an seinem Unglauben. Darum hat er ein Buch geschrieben, das sich dem Nachleben christlicher Glaubensinhalte in der säkularen Öffentlichkeit widmet. Im COMMUNIO-Podcast "Communicatio" erklärt er, was das Problem mit diesen säkularisierten "Glaubenspartikeln" ist.
Katholiken glauben an einen Gott in drei Personen, sie bezeichnen Jesus Christus als wahren Gott und wahren Menschen, sie verehren Maria als Jungfrau und Mutter zugleich. Das klingt widersprüchlich. Ist der christliche Glaube unlogisch? Nein, sagt Thomas Marschler im COMMUNIO-Podcast "Communicatio", und erklärt, was es mit den Paradoxen des Glaubens auf sich hat.
Immanuel Kant meinte: Die klassischen philosophischen Argumente für die Existenz Gottes sind nicht haltbar. Der habilitierte Philosoph und Journalist Sebastian Ostritsch sagt im COMMUNIO-Podcast "Communicatio": Diese "kantische Dogma" wirkt bis heute fort, auch in der katholischen Theologie – es muss aber hinterfragt werden. Kant spielt auch in katholischen Reformdebatten eine Rolle, etwa wenn in ethischen Fragen auf die Bedeutung von Autonomie und Selbstbestimmung verwiesen wird. Doch die Rezeption von Kants Moralphilosophie ist einseitig, meint Ostritsch. Im Gespräch mit COMMUNIO-Redaktionsleiter Benjamin Leven schlägt der Philosoph vor, sich auf eine andere Denktradition zurückzubesinnen.
Eine Kirchenversammlung, die im Jahr 325 in der heutigen Türkei stattfand, hat die Geschichte des Christentums nachhaltig beeinflusst. Das Konzil von Nizäa lehrte: Vater und Sohn sind gleichermaßen Gott. Was die theologische und auch die politische Bedeutung dieser Entscheidung war, erklärt Jan-Heiner Tück im Podcast zum aktuellen Heft von COMMUNIO.
Die pro-palästinensischen Aktionen an deutschen Universitäten sorgen für Diskussionen. Peter Hoeres sagt dazu
im COMMUNIO-Podcast: Proteste, bei denen antisemitische Parolen gebrüllt werden, lassen sich nicht unter Verweis auf "freie Diskursräume" in Schutz nehmen. Er ist deswegen aus dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands ausgetreten.
Immer wieder holen sich kirchliche Organisationen Unternehmensberater ins Haus. Justin Arickal war Manager in einem Konzern, bevor er sich der Theologie zuwandte. Er meint: Das Nützlichkeitsdenken in der Kirche hat seine Berechtigung. Beratungsfirmen können helfen, den kirchlichen Strukturwandel zu managen. Doch der Wesenskern der Kirche, ihre Sakramentalität, entzieht sich einer ökonomischen Logik. Ein Podcast zum aktuellen Heft von COMMUNIO.
Menschen habe heute ein hohes Bewusstsein für Verletzlichkeit, obwohl das Leben weniger Risiken bereithält als in früheren Zeiten. Wir leben in einer "vulnerablen Gesellschaft". Das wirkt sich auch auf die Art und Weise aus, wie wir uns als Gesellschaft miteinander verständigen. Die Rechtswissenschaftlerin Frauke Rostalski von der Universität Köln meint: Daraus entsteht ein Problem für die Demokratie. COMMUNIO-Redaktionsleiter Benjamin Leven hat mit ihr gesprochen.
Die Theologin Ursula Schumacher spricht mit COMMUNIO-Redaktionsleiter Benjamin Leven über die Unruhe des Herzens, über menschliche Grenzen, über den Tod – und das, was danach kommt. Der Podcast zum aktuellen Heft von COMMUNIO.
Wie fällt die Bilanz des Pontifikats von Papst Franziskus Stand heute aus? Hat er die Hoffnungen der Reformer erfüllt? Oder hat er sich in vielen Fragen doch eher dazu entschieden, nicht zu entscheiden? COMMUNIO.de-Redaktionsleiter Benjamin Leven spricht darüber mit Lucas Wiegelmann, bis 2020 Chefkorrespondent Vatikan der "Herder Korrespondenz" und nunmehriger Ressortleiter Forum bei der "Welt".